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"Mein Blog – Jeden letzten Sonntag im Monat neu!"

Bleib auf dem Laufenden über die neuesten Entwicklungen, Innovationen und spannende Themen aus der Welt des Zweithaars! Jeden letzten Sonntag im Monat gibt es hier einen neuen Blogbeitrag - unabhängig, vielseiteig und mit wertvollen infos.
Schau regelmäßig vorbei und lass dich inspirieren!
2025 war für mich ein extrem lehrreiches, spannendes Jahr. Ein Jahr voller Erfahrungen, Erkenntnisse und vor allem voller Tatsachen, die mir sehr klar gezeigt haben: Ich kann und muss nicht alles alleine machen.

Nach außen wirkt vieles oft leicht. Ein bisschen Social Media hier, ein paar Beiträge da. Seminare in Deutschland und Österreich. Zwischendurch stehe ich im Salon, habe einen Hund und natürlich auch ein Privatleben, das genauso Pflege braucht wie alles andere. Was man dabei oft nicht sieht: Hinter all dem steckt Struktur, Planung, Energie – und manchmal auch einfach zu viele Baustellen gleichzeitig. Natürlich ist dabei auch das eine oder andere liegen geblieben. Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, die aber im Alltag keinen Platz gefunden haben. Und genau hier kam eine der wichtigsten Erkenntnisse dieses Jahres: Alles alleine stemmen zu wollen, ist weder notwendig noch sinnvoll.

Ich habe für mich beschlossen, mich neu zu strukturieren. Zu überlegen, welche Aufgaben ich abgeben kann – und mir bewusst Hilfe zu holen. Nicht, weil ich etwas nicht kann, sondern weil andere manche Dinge mindestens genauso gut sehen, genauso gut umsetzen oder vielleicht sogar besser. Und vor allem, weil Vertrauen ein ganz entscheidender Teil von Wachstum ist. Mit Blick auf 2026 stehen neue Projekte an. Ich werde weiterhin Seminare geben, neue Ideen umsetzen und mich fachlich wie persönlich weiterentwickeln. Dafür muss mein Work-Life-Balance-System neu gedacht werden. Aufgaben abzugeben ist kein Kontrollverlust, es ist ein Zeichen von Weiterentwicklung.

Sieben Monate nach der Saloneröffnung habe ich große Pläne für die Zeit danach. Die nächsten Schritte bereite ich gerade vor, um sie in den kommenden Monaten mit meinem Umfeld zu kommunizieren, zu teilen und hoffentlich auch gemeinsam zu feiern. Lange Zeit war ich überzeugt, dass ich alles alleine machen muss. Heute weiß ich: Das stimmt so nicht. Auch wenn es nach außen manchmal so wirkt, als würde ich alles alleine tragen, stehen hinter mir Menschen, die meine stärksten Supporter sind. Menschen, die ehrlich kritisieren, die hinterfragen oder einfach sagen: Das machst du gerade richtig.

Was mich zusätzlich extrem antreibt, ist die Entwicklung in der Zweithaarbranche. In meinen Augen findet dort gerade eine enorme Bewegung statt. Es gibt so viel mehr Möglichkeiten als „nur“ Haare zu verlängern. Möglichkeiten, Menschen langfristig wieder ein Strahlen ins Gesicht zu schenken. Und genau das fasziniert mich.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht recherchiere, teste, ausprobiere. Dinge, die ich sehe, setze ich um, überprüfe sie, vergleiche sie – immer mit der Frage: Gibt es eine noch bessere Lösung für meine Kundinnen und Kunden? Nicht, weil ich zwanghaft nach etwas Neuem suche, sondern weil mir der direkte Vergleich wichtig ist. Weil Qualität für mich nicht stehen bleibt.

Ich bin unglaublich dankbar für meine Community, für den Support und den Austausch. Und ich freue mich darauf, bald mit neuen, spannenden Themen um die Ecke zu kommen. Denn wer mich kennt, weiß: Stillstand war noch nie wirklich mein Level.

Als Frau ist es völlig selbstverständlich, sich die Wimpern machen zu lassen und das auch voller Stolz zu zeigen. Künstliche Nägel? Extensions? Alles kein Problem. Im Gegenteil – man zeigt es gern, man redet darüber, man steht dazu. Niemand stellt das infrage. Aber warum ist das bei Männern anders? Warum ist das Schamgefühl bei einem Mann so viel größer, wenn er sich Hilfe holt – vor allem beim Thema Haare? Viele Männer, gerade junge, spüren früh den Verlust ihrer Haare. Und auch wenn sie nach außen oft cool wirken: Innerlich nagt es. Der Leidensdruck ist real. Dennoch trauen sich viele nicht, offen darüber zu sprechen – geschweige denn, aktiv etwas dagegen zu tun.

Die Sorge, dass man ein Haarsystem erkennen könnte, ist groß. Dabei sind die heutigen Möglichkeiten so vielfältig und natürlich wie nie zuvor. Es gibt für nahezu jede Ausgangssituation eine passende Lösung – völlig individuell und auf den jeweiligen Typ abgestimmt.

Das eigentliche Problem liegt oft im Umfeld.

Bei Frauen ist man vorsichtiger. Wenn man merkt, dass die Haare dünner werden, wird oft behutsam gefragt: „Hey, hast du schon mal über eine Beratung nachgedacht?“ Bei Männern hingegen? Da wird es einfach hingenommen. Kein Zuspruch. Keine Unterstützung. Keine Hilfe. Dabei wäre genau das so wichtig. Statt sich über lichter werdendes Haar lustig zu machen, wäre es an der Zeit, Männer genauso ernst zu nehmen wie Frauen. Ihnen Mut zu machen. Sie zu bestärken. Zu sagen: „Lass dich einfach mal beraten. Schau, welche Möglichkeiten es gibt – und was sich für dich gut anfühlt.“

Sich Hilfe zu holen, ist kein Zeichen von Schwäche.

Auch der Preis ist kein Hindernis, wie viele denken. Wer es testen möchte, kann zum Beispiel mit einem Haarsystem für etwa ein halbes Jahr starten – ab ca. 750 Euro. Natürlich gehört regelmäßige Pflege dazu, genau wie beim normalen Friseurbesuch. Aber – unter uns gesagt – was gibt es eigentlich Schöneres, als sich selbst wieder im Spiegel anzusehen und sich gut zu fühlen?

Es ist an der Zeit, das Thema zu enttabuisieren.

Vor ein paar Tagen hat mich eine Frau angeschrieben und gefragt, ob ich auch Kundinnen mit Alopecia behandle. Ich habe geantwortet: Ja, selbstverständlich. Daraus entstand ein Gespräch, das mich seitdem nicht mehr loslässt. Im Verlauf hat sich herausgestellt, dass sie stark psychisch belastet ist – die Erkrankung setzt ihr nicht nur äußerlich, sondern auch seelisch massiv zu. Sie hat mir ihre Situation offen geschildert: Dass sie kaum noch das Haus verlässt und sich lange Zeit nicht getraut hat, sich mit dem Thema aktiv auseinanderzusetzen. Sie erzählte mir, dass sie einmal in einem Perückenfachgeschäft war – aber sich dort nicht richtig beraten gefühlt hat. Das hat sie so sehr verunsichert, dass sie das Vertrauen in solche Situationen verloren hat. Die Angst, dass das Teil nicht richtig sitzt, war so groß, dass sie sich komplett verkrampft hat und sich damit einfach nicht wohlfühlte.
Das hat mich tief berührt. Denn das Ziel jedes Haarsystems – egal ob bei kreisrundem Haarausfall, Alopecia oder anderen Ursachen – ist es, den Alltag zu erleichtern. Ein Stück Normalität zurückzugeben. Nicht noch mehr Belastung.

Das Umfeld spielt eine entscheidende Rolle

Was dabei oft übersehen wird: Nicht nur die betroffene Person selbst, sondern auch ihr Umfeld spielt eine große Rolle. Viele wissen nicht, wie sie mit dem Thema umgehen sollen. Was darf man sagen? Was sollte man besser lassen?
Sätze wie „Es sind doch nur Haare“, gesagt von jemandem, der volles Haar hat, helfen in solchen Momenten nicht – im Gegenteil. Ich glaube, niemand kann wirklich nachempfinden, wie es sich anfühlt, wenn man als Frau plötzlich keine Haare mehr auf dem Kopf hat. Haare sind mehr als nur ein Stylingelement. Für viele sind sie Teil ihrer Identität.
Natürlich geht jede Frau anders mit dem Thema um. Aber das Umfeld kann stärken, Halt geben, Mut machen. Zum Beispiel, indem man sagt: „Komm, wir gehen gemeinsam hin. Ganz ohne Druck. Einfach mal beraten lassen.“ Diese kleine Geste kann der erste, entscheidende Schritt sein. Und ohne diesen Schritt bleibt der Wunsch nach Veränderung oft nur ein Wunsch.

Ein sicherer Raum ohne Druck

Als ich mit der betroffenen Person über TikTok geschrieben habe, habe ich versucht, ihr genau das zu vermitteln: Mein Salon ist ein geschützter Raum. Wenn jemand zu mir kommt, der mit einer Erkrankung wie Alopecia kämpft, ist er nicht „Kundin Nummer 5“. Dann ist sie die einzige Person im Raum. Die Tür ist geschlossen. Niemand kommt einfach rein. Keine neugierigen Blicke. Kein Stress. Es geht mir nicht darum, etwas zu verkaufen. Es geht darum, Vertrauen zu schaffen. Sicherheit. Und das Gefühl: „Ich bin nicht allein – ich werde verstanden.“

Mein Wunsch

Ich wünsche mir, dass mehr betroffene Personen den Mut finden, sich Hilfe zu holen – und dass ihr Umfeld sie dabei aktiv unterstützt. Ich kann nicht im Ansatz nachempfinden, wie es ist, keine Haare mehr zu haben. Aber ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn jemand den Mut fasst, diesen Schritt zu gehen. Egal ob Alopecia, Haarausfall durch Krankheit oder andere Herausforderungen: Es gibt Lösungen. Man muss sie nur zulassen.
Und manchmal beginnt alles mit einem kleinen Schritt – begleitet von einem Menschen, der sagt: „Ich geh mit dir.“

Die letzten Monate waren eine unglaublich intensive, aufregende und zugleich erfüllende Zeit für mich. Ich habe mich mit voller Hingabe darauf konzentriert, meine Räumlichkeiten so zu gestalten, dass sie meine Philosophie widerspiegeln und den Bedürfnissen meiner Gäste in der heutigen, oft hektischen Welt gerecht werden.

Weniger ist mehr – dieses Prinzip steht für mich im Mittelpunkt. Mein Ziel ist es nicht, möglichst viele Kunden an einem Tag zu bedienen, sondern jedem einzelnen Gast die Aufmerksamkeit, Ruhe und Atmosphäre zu bieten, die er verdient. In meinem Salon gibt es keine Massenabfertigung, sondern hier geht es um den Menschen. Ich möchte meine Gäste wahrnehmen, verstehen und glücklich machen.

Voller Aufregung und Vorfreude habe ich jeden Tag daran gearbeitet, mein Unternehmen bis ins kleinste Detail zu planen – mit großartiger Unterstützung aus meinem Umfeld. Jede Entscheidung, jedes Element in meinem Salon wurde bewusst gewählt, um ein Gefühl von Geborgenheit, Entspannung und Exklusivität zu schaffen.

Meine Erfahrungen aus den letzten Jahren, insbesondere durch meine Tätigkeit im Vertrieb, haben mir wertvolle Einblicke gegeben. Ich habe gelernt, genau hinzusehen – das Gute zu übernehmen und aus weniger guten Erfahrungen zu lernen. Diese Erkenntnisse sind nun ein fester Bestandteil meines Konzepts geworden und fließen in jede Begegnung mit meinen Gästen ein.

Doch mein Salon ist nicht nur ein Ort der Veränderung, sondern auch ein Ort des Wissens. Deshalb wird diese Blog-Rubrik regelmäßig mit wertvollen Informationen gefüllt. Jeden letzten Sonntag eines Monats wird ein neuer Blogbeitrag erscheinen. Hier teile ich neutrale und ehrliche Einblicke – sei es zur richtigen Pflege und dem Umgang mit Extensions, zu neuen Entwicklungen im Bereich Haarersatz oder zu spannenden Innovationen in der Friseurwelt.

Mein Ziel ist es, meinen Kunden eine unabhängige Plattform zu bieten, die nicht von Lieferanten beeinflusst wird, sondern allein auf meiner eigenen Erfahrung und Einschätzung basiert. Ich möchte Wissen vermitteln, Transparenz schaffen und euch eine verlässliche Quelle bieten, um eure Haarpflege optimal zu gestalten.

Jetzt ist es endlich soweit, und ich kann es kaum erwarten, euch in meinem Salon willkommen zu heißen. Ich freue mich darauf, euch meine Wohlfühlatmosphäre zu zeigen und euch eine ganz persönliche Auszeit zu ermöglichen.

Bis bald – ich freue mich auf euren Besuch!